Ein kleiner Lebensraum aus Totholz bietet heimischen Käfern wie Hirschkäfer, Moschusbock oder Pinselkäfer ideale Bedingungen – aber auch viele andere Insekten, z. B. Rosenkäfer, Bockkäferarten, Ameisen oder Laufkäfer, finden hier Schutz und Nahrung.
Am besten wählt man dafür einen halbschattigen Platz am Heckenrand, unter Bäumen oder am Fuss einer Mauer. Dann wird dine Mulde von ca. 1 m² und 30 cm Tiefe wird mit Holzschnitzeln und Stammstücken gefüllt – liegend oder aufrecht. Auch Wurzelstöcke oder Schwemmholz können verwendet werden. Jede Holzart hat bestimmte Totholzkäfer, die von ihr angelockt werden:
- Eiche für Hirschkäfer
- Weide oder Pappel für Moschusbock
- Buche oder Eiche für Pinselkäfer
Pilze zersetzen das Holz nach und nach zu Mulm, der als Nahrung für Käferlarven dient. So entsteht ein wertvoller Rückzugsort, der die Biodiversität im Garten deutlich steigert und vielen Insekten eine Kinderstube bietet.