Gartenzimmer – so lautete die Überschrift von einem selbst gestalteten Mindmap, welches die Bauherrschaft uns bei unserem ersten Kontakt überreichte. Der Garten als ein weiteres Zimmer, welches die Räume des Hauses erweitert und bereichert mit seiner ganz eigenen Art – ein Gedanke, der uns sehr gefiel und den Grundstein legte für einen heute belebten und lebendigen Garten.
Die Umgebung des Einfamilienhaus-Neubaus an der Hangflanke des Rheintals war beim Bau zurückhaltend ausgestaltet worden. Die Bauherrschaft hatte seither einige Elemente selbst umgesetzt, dabei aber gemerkt, dass ihnen ein ganzheitliches Konzept für die Vorstellung eines von ihnen gewünschten Naturgartens fehlte. Dies sollte sich nun ändern.
Ideen kamen auf dem bereits erwähnten Mindmap einige zusammen: So sollte es offenes Feuer geben mit Sitz- und Liegemöglichkeiten nebst einem grossen Tisch mit Stühlen. Zudem natürlichen Schatten (am liebsten in Form eines Kastanienbaums), einen Naschgarten mit Kräutern und Beeren. Des weiteren eine Blumenwiese sowie ein wildes naturnahes Staudenbeet mit einheimischen Stauden. Auch sollte Fläche freibleiben zum Spielen und wenn möglich auch das Element Wasser seinen Platz finden.
Alle diese Elemente fanden Platz im neu gestalteten Naturgarten. Als letztes Element kam nachträglich ein Sonnenschutz hinzu, welcher aus einer leichten Konstruktion mit einem feinmaschigen Metallnetz besteht. Damit der Schatten zu Mittagszeit und während der Sommermonate wie gewünscht auf den Sitzbereich fällt, wurde die Platzierung sowie Konstruktion mittels einer digitalen Schattenwurf-Studie von uns überprüft und optimiert. Die Kletterpflanzen sind bereits daran, den kühlenden Blattschatten aufzubauen.